Film & Kurzreferat – www.dubistanders.de – Ursula Heidrich

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von Lea Mehler, 9a

Ich habe mich für Ursula Heidrich entschieden.
Auch Ursula war, so wie ich mit meiner Lernschwäche, anders.
Ursula wurde im Alter von 16 Jahren getötet, so alt wie ich gerade bin.

Mir ist an dem Gelesenen besonders wichtig, erfahren zu haben, dass es eine Zeit gab, in der Menschen, die eine Behinderung hatten, getötet wurden. Sogar Kinder.

Ursula Heidrich wurde mit Kinderlähmung geboren, verbrachte ihr Leben in Heimen, war aber glücklich, liebenswert, hilfsbereit und klug.
Ende des 2. Weltkrieges wurde sie dann mit einer Spritze aus dem Leben gerissen.
Es gab eine Augenzeugin, ebenfalls in der „Kinderfachabteilung“ lebend, die in einem Brief von Ursulas und dem Tod vieler anderer Kinder berichtete, und einen Pfarrer um Hilfe bat.

Leider wurde dieser Beweis bei der Bombardierung Dresdens vernichtet.

Ursulas Geschichte sollten alle Menschen erfahren, weil man ihr einfach das Leben genommen hat, nur weil sie einem furchtbaren System lästig war.

Es gibt so viele Menschen mit Behinderung, die eine Gabe Gottes haben, so wie ich: Musiker, Maler, Sportler, Politiker, …..

Niemals darf es richtig sein, einen Menschen dafür zu töten, oder zu meiden, oder zu mobben, weil er etwas nicht kann.

Jeder Mensch ist einmalig, einzigartig, ein Wunder.

Darum bat ich meinen Papa mit mir als Medium einen Kurzfilm über dieses Thema zu machen, um auch jungen Menschen, die viel Zeit am Computer verbringen, dieses schlimme Thema bekannt machen zu können.

Ich habe im Laufe des Arbeitsauftrages unzählige Tränen vergossen, weil mich das Thema so sehr berührt, WEIL WIR ALLE WICHTIG SIND.

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