Weihnachtsbäckerei für die Flüchtlingskinder

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Siedlungsschule Speyer

–     GABIS Speyer sponsert großzügig Projekte und Personal der Schule   –

 

 

Die Fragen rund um das Themenfeld Flüchtlinge in Deutschland machen vor Speyer und Speyerer Schulen nicht halt. In der Realschule plus Siedlungsschule denkt eine  Arbeitsgruppe aus Lehrern und Schülern nach über konkrete Hilfsprojekte für die  Flüchtlingskinder. Mit in der Arbeitsgruppe ist Frau Ida Ewert. Sie steht mir ihrer Arbeitskraft und ihren Ideen der Schule zur Verfügung dank des sozialen Engagements der GABIS GmbH Speyer. GABIS übernimmt schon seit Jahren die gesamten Personalkosten für die in Vollzeit tätige Mitarbeiterin der Schule. Frau Ewert hat es sich mit zur Aufgabe gemacht, Projekte zu realisieren, um Flüchtlingskinder und deren Eltern in Schule und Gesellschaft zu integrieren. „Der Duft von Weihnachtsgebäck ist etwas ganz Besonderes“, so Frau Ewert. In einem angebotenen Backkurs für Flüchtlingskinder und deren Eltern geht es dabei um Spritzgebackenes, Hildabrötchen, Löwenzähnchen und Lebkuchen. „Düfte und Geschmack werden ihre Wirkung kaum verfehlen“,

ist sich die Frau mit der roten Kochschürze sicher. Offen für Flüchtlingskinder ist auch das Schülercafe „Timeout“. Hier werden bereits vor dem Unterricht und auch während der Pausen „Bedürftige“ von Frau Ewert betreut und versorgt. Außerdem ist die

Mitarbeiterin auch während der Ferien für ihre Schützlinge da. Sie bietet zahlreiche

Freizeitangebote für daheim gebliebene Kinder.

Ein herzliches Dankeschön von der gesamten Schulgemeinschaft an die GABIS GmbH

mit ihrem Geschäftsführer Herrn Thomas Cantzler.

Eine wohltuende Kultur des Helfens und Unterstützens nimmt in der Schule breiten Raum ein. Bereits bei der Schulanmeldung werden die Neulinge befragt,

was sie am Dringendsten benötigen. Meist sind dies Hygieneartikel, Schulsachen, Spielzeug und spezielle Kleidungsstücke wie zum Beispiel warme Winterschuhe. „Die Sprache ist dabei kein Hindernis, da es in unserer Schule ein immenses Sprachpotential gibt. In einer der 15 Klassen findet sich immer ein Jugendlicher, der Deutsch und die jeweils benötigte Fremdsprache beherrscht“ so der Schulleiter Peter Ertel. „Der Schulgemeinschaft aus Schülern, Eltern und Lehrern ist es bisher immer gelungen konkrete Hilfe zu leisten.“